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Steissbeinfistel

(=Sinus pilonidalis)

Bei der Steissbeinfistel handelt es sich um einen krankhaften Gang zwischen Haut und Unterhautfettgewebe im Bereich des Gesässspaltes.  Dieser Gang kann blind enden oder an mehreren Stellen mit der Haut in Verbindung stehen. Typischerweise sind hier deshalb kleine Hautöffnungen (primäre Pori) sichtbar.  Als Ursache des Pilonidalsinus werden abgebrochene Haare gesehen, die im Bereich der Gesässspalte in die Haut einwachsen und dort für eine chronische Entzündung sorgen.

Nur die operative Sanierung, in örtlicher Betäubung ambulant gut durchführbar, führt zu einer Ausheilung der Erkrankung. Die Operationsmethode hängt stark von der Ausdehnung der Erkrankung ab. Mit einem Markierungsmittel werden alle entzündlichen Gewebsstrukturen dargestellt und dann radikal entfernt, manchmal mit primärem Verschluss, falls keine Entzündung vorliegt oder durch Offenlassen der grossen Wunde, die dann mittels Verbänden sekundär ausheilen muss.

Bei grossen Defekten kann auch durch einen Verschiebelappen (Limberg-Lappen) seitlich vom Gesäss der Defekt verschlossen werden.

Die Regenerationsdauer hängt stark vom Grad der Entzündung und dem Ausbreitungsgebiet der Entzündung ab.

Von vier Wochen bis zu einem halben Jahr ist eine Heilung möglich.